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Aktuelles vom Verein
Schwerpunkte 2019

Presse, Funk und Fernsehen thematisieren immer wieder die energetische Betrachtungsweise der Immobilien. Verivox und Check 24 sind täglich in der Werbung. Sie versprechen Einsparungssummen von über 500 € und mehr. Oft stellt sich das als Seifenblasen heraus. Und so mancher Energieversorger geht mitten in der Laufzeit in Konkurs. Dann wird man in die teure Grundversorgung eingestuft und kann möglicherweise den Vertrag nicht kündigen.

Deshalb haben wir im Vorstand beschlossen, dass sich unser Verein mit diesem Thema intensiv beschäftigen soll. Wir wollen Ihnen Alternativen zeigen. Dazu fanden 2019 bisher 3 Ereignisse statt, die uns auf diesen Weg weiter brachten: Wir haben uns über einen Portalzugang zu den verschiedensten Energieversorgern informiert und dabei das Vertriebssystem studieren können. In einem Treffen zwischen den Vereinsvorsitzenden Stephan Hahnl und dem Vorstand Verkauf/Geschäftskunden der eins GmbH & Co. KG Uwe Hahn statt. Hier wurden verschiedene Vertriebsvarianten von Produkten dieses Energieversorgers besprochen. Dabei ging es darum, an den ab 2008 geltenden Vertragsbedingungen vollumfänglich anzuschließen und mit mehr Konsequenz künftig zu nutzen. Der Vorstand und Beiräte unseres Vereins haben sich zu einem Arbeitstreffen zusammengefunden.

Frau Johne stellte eine Poolvariante vor, die sie als Geschäftsführerin in der Hausverwaltung Klötzer nutzt. Ca. 5000 € Einsparung in Summe würden die zusammengefassten Mietobjekte, gegenüber den Einzellösungen der verwalteten Häuser erbringen. Herr Metzger fasste zusammen, indem er alle Möglichkeiten der „Vorteilsverschaffung“ für unsere Mitglieder thematisierte. Darinnen wären die Energieversorgung, die Versicherungsausgaben, Nutzungen von eigenen Energieerzeugern, Umschuldungen und Bausparvarianten enthalten. Herr Hahnl informierte über das Treffen mit der eins GmbH & Co. KG. Herausgehoben wurde das Produkt des Heizanlagen – Kontrakting. Diese Variante der Heizungserneuerung oder Neueinbaus ist für Eigentümer von Mietshäusern ebenso interessant wie für Eigenheimbesitzer. Man bekommt eine moderne Heizanlage eingebaut und zahlt über 10 Jahre dafür eine äußerst erschwingliche Miete. Dabei werden alle Wartungs- und Reparatur-kosten, sowie die Kosten für den Schornsteinfeger vom Energieversorger übernommen. Die Vermieter können nach neusten Rechtsprechungen diese monatliche Miete auf die Mieter verteilen.
Die Vereinsmitglieder erhalten zudem noch einen günstigeren Gasbezugspreis als die gewöhnlichen Gaskunden dieser Firma.
Wir haben im Vorstand beschlossen unseren Mitgliedern diese speziellen und noch zu erarbeitenden Vorteilsverschaffungen näher zu bringen. Wir werden 2019 verschiedene „Stammtischgespräche“ organisieren.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Bundesrepublik Deutschland „verdonnert“ eine für die gesamte Bundes-republik einheitliche Grundlage für die Grundsteuererhebung zu schaffen. Das muss bis zum 31.12.2019 erledigt sein. Zur Erinnerung. Die Grundsteuer wird beim Finanzamt ermittelt. Diese geben einen Messbescheid an die Kommune. Versehen mit dem Multiplikator „Hebesatz“ erhalten die Grundbesitzer die Steuerschuld ausge-wiesen. Das Finanzamt bestimmt den Einheitswert. Den Einheitswert multiplizieren sie mit der Messzahl. Diese richtet sich nach der Größe der Kommune. Die Messzahl hat eine Größe von 1 – 10.
Die Einheitswerte bestimmt man auf Basis 1936 in den neuen Bundesländern und auf Basis 1964 in den alten Bundesländern. Man hat in der Vergangenheit über die Messzahl einen Ausgleich alte Länder zu neue Länder schaffen wollen, in dem man die Messzahl 1 – 5/6 in den alten Ländern und in den neuen Ländern 7 – 10 verwendet. Beide Verfahren beinhalten Steuerungerechtigkeiten. Nun streiten die Instanzen. Der Finanzminister hat seine Idee. Die Länder eine andere. Und Bayern hat sowieso seine eigenen Vorstellungen.
Egal welche Variante gewinnt. Es ist immer zu prüfen sein, ob die Vorstellungen der Kommune zur Steuererhe-bung richtig berechnett sind.
Wir als Vorstand stellen uns der Aufgabe, alle uns zur Prüfung gegebenen Steuerbescheide zu bearbeiten.
Ziel ist es, dass Sie vom Verein her über den Wertegang der Grundsteuerreform informiert werden und bei der evtl. Ausfüllung von zentralen Dokumenten geholfen bekommen. Wir werden auch Kurzgutachten zur Grund-stücksbewertungen erstellen.

Dämmen, Dämmen, Dämmen ist das Kredo der Dämm – Industrie und der „Grünen“. Dazu sollen die vor zehn Jahren gemachten Energiepässe überarbeitet werden. Zu neuen Richtlinien. Einfache Energiepässe auf Basis des Energieverbrauchs sollen durch Erhebungen der Energieberater verbessert werden. Außerdem regt man von der Politik an, die Gasheizanlagen durch die Bezirksschornsteinfeger dahin gehend überprüfen zu lassen, dass möglichst viele ersetzt werden müssen. Man teilt Energielevel aus. Diese sollen den Eigentümer erinnern und ermuntern Ersatzmaßnahmen einzuleiten. Dass heißt: eine neue Anlage kaufen und installieren und in dem Zusammenhang die Energieverbrauchsituation vor Ort prüfen lassen. Als Verein können wir nur Einzelfallprü-fungen durchführen. Anders wäre es, wenn wir diese Maßnahmen mit einem „Energie – Pool“ und „Heizanlagen – Kontrakting“ verbinden könnten.
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